Söring cannot talk for five minutes without serving up some half truth or blatant lie to support his BS: In the TV feature he claims that awaiting extradition under the treat of the death penalty was the scariest time of his life, because “at that time European countries would still extradite people to get executed”.
Germany has not extradited its own citizens since 1949. And Söring knows this.
Weiß ich. Aber wenn er tatsächlich so schreckliche Angst vor der Todesstrafe hatte und seine große Liebe davor bewahren wollte, warum hat er sich nicht in Deutschland gestellt? Söring und Haysom waren während ihrer Flucht ja sogar zeitweise in Deutschland.
Als deutschen Staatsbürger hätte man ihn nicht in ein anderes Land überstellt, und er wäre - wie er selber später gern betonte - wahrscheinlich nach Jugendstrafrecht verurteilt worden. Dann hätte er ein paar Jahre in einem relativ komfortablen deutschen Knast abgesessen, und die Sache wäre erledigt gewesen. Danach hätte er legal in Frieden und Freiheit sein Leben mit seiner großen Liebe genießen können, anstatt illegal, arm und ständig von Entdeckung und Todesstrafe bedroht sein Dasein fristen zu müssen.
Dass er sich nicht in Deutschland gestellt hat, ist wieder mal kein Zeichen von überragender Intelligenz. Auch nicht dafür, dass er sich so dringend für die angebliche Schuld seiner großen Liebe opfern wollte. Vermutlich existierte damals das Konzept von Haysom als Täterin noch nicht mal in seinem Kopf. Das hat er später nachgeschoben, um seine angebliche Unschuld mit seinen mehrfachen Geständnissen zusammenzubringen.
Hach ja, es ist so schlimm, wie er sich immer wieder um Kopf und Kragen redet!
Ich frage mich, ob er das alles vergessen hat?
Wieso stellt er einen neuen Antrag, mit "neuen" nichtbiologischen Beweisen, wenn doch jedes Gericht der Welt, die Geständnisse und sein Verhalten nach der Tat in den Akten nachlesen kann?
Denkt er, sie verhaken sich in seinen aufgeblähten Storys, die er sich jahrzehntelang ausgedacht hat?
Ich glaub nicht, dass Söring was vergessen hat. Sein Problem wurde von Ricky Gardner korrekt formuliert: „He always thinks he‘s the smartest guy in the room.“
Er mischt ja auch immer wieder geschickt Halbwahrheiten und Dinge, die viele Leute halt nicht beurteilen können, in seine Ausführungen. Wenn er zum Beispiel behauptet, die Häftlinge in amerikanischen Gefängnissen vertrieben sich „die Zeit damit, sich gegenseitig zu vergewaltigen“, verstummt das deutsche Publikum schockiert. Denn wer kann da schon mitreden?
Es ist ja eigentlich auch merkwürdig, dass er immer erzählt hat, er hätte schon in der Tatnacht entschieden, im Notfall ein falsches Geständnis abzulegen. Wenn er gesagt hätte, dass er sich ganz kurzfristig beim Verhör dazu entschieden hätte, den Helden zu spielen, dann wäre glaubhafter, dass er nicht wirklich wusste, wie es mit Auslieferung und Immuntität läuft usw.
Inzwischen behauptet er nicht mehr, er habe geglaubt, als Diplomatensohn Immunität zu haben. Wir sollen aber denken, ihm und/oder Haysom habe immer und überall gedroht, in die USA ausgeliefert und auf dem „elektrischen Stuhl gebraten“ zu werden (ein Ausdruck, den er gern benutzt).
Die beiden Anwälte von Söring sollten auch noch ausführlich ins rechte Licht gesetzt werden, was er über seine Verteidigung verbreitet ist sehr schwer auszuhalten.
I remember slogging through Mortal Thoughts, and I watched Jens’ version of the ‘truth’ morph and change over the years to suit his purpose. I could write a novella about his inconsistencies, but I’ve no desire to visit that material again. One thing I’ve noticed is that Jens is not creative. He’s no good at making things up out of thin air, which is why it makes it all the more unlikely to me that his confession to police was a fabrication. Again, this is just one small piece of a much bigger puzzle. However, I remember in Mortal Thoughts, he wrote about ordering room service and waiting for Elizabeth to return. However, he only described the half-eaten food and what it looked like later on. I think this is because this is the only time he saw the food, when he returned to the room after committing the murders, so he didn’t think to describe the tray when it first arrived. Obviously, that alone did not prove he was a murderer, but bearing in mind it was from his book, it was one more little red flag. I know we already have far more evidence than that!
I think it could be interesting if you wrote about Richard Haysoms' book and his insights into the case (e.g. injuries during the funeral). If you could do an interview with him that could also be interesting.
Hallo. Ich bin neu hier. Ich hatte gehofft, Sie könnten die Persönlichkeit von Jens Söring analysieren. Ist er überhaupt fähig, die gesamte Bandbreite an Emotionen zu empfinden, die ein psychisch gesunder Mensch fühlt? Ich habe ihn tatsächlich einmal persönlich gesehen, und er wirkte auf mich sehr unnatürlich. Oder ist das nur eine Maske und er ist ein völlig anderer Mensch, wenn er sich in seinem eigenen Umfeld bewegt?
Willkommen! Dieser Substack wird von einem Juristen betrieben, nicht von einem Psychiater. Meiner Meinung nach ist Söring grundsätzlich psychisch gesund. Allerdings ist er sehr intelligent und sehr talentiert darin, Menschen zu manipulieren. Wie in diesem Beitrag ausgeführt, steht er gerne im Mittelpunkt und scheint keine Lust zu haben, einem gewöhnlichen Broterwerb nachzugehen. Wie Jane Eyre schon geschrieben hat, ist dieser Substack eine wahre Goldgrube. Man kann sich hier über den Fall informieren und sich selbst ein Bild von Söring machen.
Ich bin inzwischen nicht mehr so von Sörings angeblicher Intelligenz überzeugt. Er hat doch völlig unterschätzt, wie das Internet für ihn zu Fluch und Segen zugleich wurde. Natürlich kann er inzwischen seine Theorien ungebremst auf allen Kanälen ausposaunen. Andererseits kann sich auch jeder die relevanten Informationen - frei von Sörings Interpretationen - selbst heraussuchen. Ich denke, dass auch junge Leute in ihm inzwischen das sehen, was er ist: Ein verbrauchter alter Mann, der sich mit pathologischer Besessenheit nur um sich und seine Geschichte dreht.
Die Intention des Beitrags von Liзa Alert teile ich durchaus. Eine psychologische Einschätzung/Einordnung des Verhaltens von JS wäre wirklich hoch interessant, aber aufgrund der Lage und des Umfangs der verfügbaren Informationen/Einlassungen und Interviews wohl ein Mammutprojekt, für das niemand zahlen würde. Aber sie haben natürlich recht, dass Herr Hammel das nicht leisten kann. Ich gehöre auch zu denjenigen, die JS zunächst auf den Leim gegangen sind und erst durch die vertiefte Recherche dahinter gekommen sind, dass der Standpunkt von JS nicht haltbar ist. So züchtet er sich ja im Grunde die eigenen Gegner heran, denn sein Konstrukt ist, nüchtern betrachtet, recht leicht zu durchschauen. Im Ergebnis bin ich aber auch zu der Ansicht gekommen, dass er zwar in gewisser Weise begabt ist, sich also ausdrücken kann, aber von einem hochkriminellen Verbrechergenie ist er weit entfernt. Im Grunde würde ich viele seiner Handlungen sogar als "dämlich" bezeichnen, denn sie sind so leicht durchschaubar, dass es schon fast absurd wirkt, sie als Manipulation zu verstehen. Was ihm sicherlich auch sehr hilft, ist sein Charisma. Allerdings muss man auch sagen, dass er mit 33 Jahren 2 mal Lebenslänglich nach deutschem Recht abgesessen hat und es somit auch erledigt ist. Also ist es im Ergebnis aktuell eine moralische/ethische Frage, ob ein Doppelmörder die Tat zur Finanzierung seines Lebensabends verwenden darf. Da würde ich sagen, da er nunmehr, nach Verbüßung der Strafe als rehabilitiert anzusehen ist, sollte das auch möglich sein. Allerdings steht hier im Wege, dass er selbst auf die Unschuld besteht und damit dieses Verbrechen in den Familien und der Gesellschaft keine Ruhe finden kann. Er hält aus Eigennutz also permanent die Wunde offen, die er selbst geschlagen hat. Dies wiederum ist moralisch verwerflich. Dass Schwerstverbrecher ihre Vergangenheit zu Geld machen, ist, insbesondere in den USA (siehe Henry Hill, Michael Franzese etc.) weitestgehend normal. Die alle eint aber, dass sie ihre Verbrechen einräumen und bereuen. Gerade der Umstand, dass JS diese Wunde aus Eigennutz immer wieder mit Salz bestreut, ist an moralsicher Verkommenheit nicht zu überbieten und wird ihn mit einer negativen Konnotation in die Geschichte der Kriminologie eingehen lassen. Denn es ist völlig ausgeschlossen, dass er seine Unschuld jemals wird beweisen können. Insofern wäre es ihm nur zu empfehlen, die Schuld einzuräumen und wirklich wahrhaftig darzulegen, was seine ehrlichen Gedanken dazu sind und wahren. Da kommen wir aber wieder zu dem Ausgangspunkt. Vielleicht hat er sich selbst über die Jahrzehnte schon derart Konditioniert, dass er selbst eine alternative Wahrheit verinnerlicht hat. Genau aus diesem Grund wäre ein fundiertes kriminalpsychologisches Gutachten so interessant. Wie wir wissen, können wir Menschen in unseren Gehirnen nach belieben Wahrheiten konstruieren und ich glaube, dass JS genau hier auch ein Opfer seiner selbst geworden ist. Am meisten hat er sich selbst manipuliert und hoffnungslos in einem absurden Geflecht aus Lügen verfangen. Im Ergebnis ist es auch das, was seit nunmehr 40 Jahren die Menschen daran fasziniert, diese Melange aus Wahn, Liebe, Moral und dem Bösen. Wobei man nicht einzuschätzen weiß, ob der Mann nun böse oder nur unglaublich dummfrech ist.
Another topic to cover could be Elizabeth Haysom's statements to the police in 1985. Especially, if you could get the tape recordings or the transcript. As far as I can see, they were submitted as evidence in her trial, but weren't transcribed. From her trial transcript, it appears that in those early interviews she also talked about her mother's former husband.
Similarly, I think you could do a more in-depth video or article on her confession in 1986.
Although Elizabeth initially tried to deceive the police to hide her involvement, after she pled guilty, her statements remained remarkably consistent over the years, over the decades! Also, she has lived her life quietly and with integrity, out of the spotlight, which I respect. Jens, on the other hand, behaves like an unrepentant criminal, capitalizing on the Haysoms’ deaths, and making a living off of re-traumatizing their family.
Thanks for the article. Unfortunately, this is just a rehash of Söring’s old talking points: two unknown males, the vodka bottle, the house coat and on and on it goes. I can’t help losing a bit of respect for Pulitzer Prize-winning journalists.
Söring cannot talk for five minutes without serving up some half truth or blatant lie to support his BS: In the TV feature he claims that awaiting extradition under the treat of the death penalty was the scariest time of his life, because “at that time European countries would still extradite people to get executed”.
Germany has not extradited its own citizens since 1949. And Söring knows this.
Söring was in an English prison! 😉
Weiß ich. Aber wenn er tatsächlich so schreckliche Angst vor der Todesstrafe hatte und seine große Liebe davor bewahren wollte, warum hat er sich nicht in Deutschland gestellt? Söring und Haysom waren während ihrer Flucht ja sogar zeitweise in Deutschland.
Als deutschen Staatsbürger hätte man ihn nicht in ein anderes Land überstellt, und er wäre - wie er selber später gern betonte - wahrscheinlich nach Jugendstrafrecht verurteilt worden. Dann hätte er ein paar Jahre in einem relativ komfortablen deutschen Knast abgesessen, und die Sache wäre erledigt gewesen. Danach hätte er legal in Frieden und Freiheit sein Leben mit seiner großen Liebe genießen können, anstatt illegal, arm und ständig von Entdeckung und Todesstrafe bedroht sein Dasein fristen zu müssen.
Dass er sich nicht in Deutschland gestellt hat, ist wieder mal kein Zeichen von überragender Intelligenz. Auch nicht dafür, dass er sich so dringend für die angebliche Schuld seiner großen Liebe opfern wollte. Vermutlich existierte damals das Konzept von Haysom als Täterin noch nicht mal in seinem Kopf. Das hat er später nachgeschoben, um seine angebliche Unschuld mit seinen mehrfachen Geständnissen zusammenzubringen.
Hach ja, es ist so schlimm, wie er sich immer wieder um Kopf und Kragen redet!
Ich frage mich, ob er das alles vergessen hat?
Wieso stellt er einen neuen Antrag, mit "neuen" nichtbiologischen Beweisen, wenn doch jedes Gericht der Welt, die Geständnisse und sein Verhalten nach der Tat in den Akten nachlesen kann?
Denkt er, sie verhaken sich in seinen aufgeblähten Storys, die er sich jahrzehntelang ausgedacht hat?
Ich verstehe es einfach nicht.
Ich glaub nicht, dass Söring was vergessen hat. Sein Problem wurde von Ricky Gardner korrekt formuliert: „He always thinks he‘s the smartest guy in the room.“
Er mischt ja auch immer wieder geschickt Halbwahrheiten und Dinge, die viele Leute halt nicht beurteilen können, in seine Ausführungen. Wenn er zum Beispiel behauptet, die Häftlinge in amerikanischen Gefängnissen vertrieben sich „die Zeit damit, sich gegenseitig zu vergewaltigen“, verstummt das deutsche Publikum schockiert. Denn wer kann da schon mitreden?
Es ist ja eigentlich auch merkwürdig, dass er immer erzählt hat, er hätte schon in der Tatnacht entschieden, im Notfall ein falsches Geständnis abzulegen. Wenn er gesagt hätte, dass er sich ganz kurzfristig beim Verhör dazu entschieden hätte, den Helden zu spielen, dann wäre glaubhafter, dass er nicht wirklich wusste, wie es mit Auslieferung und Immuntität läuft usw.
Inzwischen behauptet er nicht mehr, er habe geglaubt, als Diplomatensohn Immunität zu haben. Wir sollen aber denken, ihm und/oder Haysom habe immer und überall gedroht, in die USA ausgeliefert und auf dem „elektrischen Stuhl gebraten“ zu werden (ein Ausdruck, den er gern benutzt).
Die beiden Anwälte von Söring sollten auch noch ausführlich ins rechte Licht gesetzt werden, was er über seine Verteidigung verbreitet ist sehr schwer auszuhalten.
I remember slogging through Mortal Thoughts, and I watched Jens’ version of the ‘truth’ morph and change over the years to suit his purpose. I could write a novella about his inconsistencies, but I’ve no desire to visit that material again. One thing I’ve noticed is that Jens is not creative. He’s no good at making things up out of thin air, which is why it makes it all the more unlikely to me that his confession to police was a fabrication. Again, this is just one small piece of a much bigger puzzle. However, I remember in Mortal Thoughts, he wrote about ordering room service and waiting for Elizabeth to return. However, he only described the half-eaten food and what it looked like later on. I think this is because this is the only time he saw the food, when he returned to the room after committing the murders, so he didn’t think to describe the tray when it first arrived. Obviously, that alone did not prove he was a murderer, but bearing in mind it was from his book, it was one more little red flag. I know we already have far more evidence than that!
I think it could be interesting if you wrote about Richard Haysoms' book and his insights into the case (e.g. injuries during the funeral). If you could do an interview with him that could also be interesting.
Hallo. Ich bin neu hier. Ich hatte gehofft, Sie könnten die Persönlichkeit von Jens Söring analysieren. Ist er überhaupt fähig, die gesamte Bandbreite an Emotionen zu empfinden, die ein psychisch gesunder Mensch fühlt? Ich habe ihn tatsächlich einmal persönlich gesehen, und er wirkte auf mich sehr unnatürlich. Oder ist das nur eine Maske und er ist ein völlig anderer Mensch, wenn er sich in seinem eigenen Umfeld bewegt?
Willkommen! Dieser Substack wird von einem Juristen betrieben, nicht von einem Psychiater. Meiner Meinung nach ist Söring grundsätzlich psychisch gesund. Allerdings ist er sehr intelligent und sehr talentiert darin, Menschen zu manipulieren. Wie in diesem Beitrag ausgeführt, steht er gerne im Mittelpunkt und scheint keine Lust zu haben, einem gewöhnlichen Broterwerb nachzugehen. Wie Jane Eyre schon geschrieben hat, ist dieser Substack eine wahre Goldgrube. Man kann sich hier über den Fall informieren und sich selbst ein Bild von Söring machen.
Ich bin inzwischen nicht mehr so von Sörings angeblicher Intelligenz überzeugt. Er hat doch völlig unterschätzt, wie das Internet für ihn zu Fluch und Segen zugleich wurde. Natürlich kann er inzwischen seine Theorien ungebremst auf allen Kanälen ausposaunen. Andererseits kann sich auch jeder die relevanten Informationen - frei von Sörings Interpretationen - selbst heraussuchen. Ich denke, dass auch junge Leute in ihm inzwischen das sehen, was er ist: Ein verbrauchter alter Mann, der sich mit pathologischer Besessenheit nur um sich und seine Geschichte dreht.
Lesen Sie die Beiträge von Andrew hier im Archiv....es erschließt sich dann ganz von selbst.
But where was this? And when? At UVA? More, more! Please.
Hi Francis -- I think the original poster means she saw him in Germany, perhaps at one of the stops on his reading tour.
That was at one of his events.
Was meinen Sie genau?
Die Intention des Beitrags von Liзa Alert teile ich durchaus. Eine psychologische Einschätzung/Einordnung des Verhaltens von JS wäre wirklich hoch interessant, aber aufgrund der Lage und des Umfangs der verfügbaren Informationen/Einlassungen und Interviews wohl ein Mammutprojekt, für das niemand zahlen würde. Aber sie haben natürlich recht, dass Herr Hammel das nicht leisten kann. Ich gehöre auch zu denjenigen, die JS zunächst auf den Leim gegangen sind und erst durch die vertiefte Recherche dahinter gekommen sind, dass der Standpunkt von JS nicht haltbar ist. So züchtet er sich ja im Grunde die eigenen Gegner heran, denn sein Konstrukt ist, nüchtern betrachtet, recht leicht zu durchschauen. Im Ergebnis bin ich aber auch zu der Ansicht gekommen, dass er zwar in gewisser Weise begabt ist, sich also ausdrücken kann, aber von einem hochkriminellen Verbrechergenie ist er weit entfernt. Im Grunde würde ich viele seiner Handlungen sogar als "dämlich" bezeichnen, denn sie sind so leicht durchschaubar, dass es schon fast absurd wirkt, sie als Manipulation zu verstehen. Was ihm sicherlich auch sehr hilft, ist sein Charisma. Allerdings muss man auch sagen, dass er mit 33 Jahren 2 mal Lebenslänglich nach deutschem Recht abgesessen hat und es somit auch erledigt ist. Also ist es im Ergebnis aktuell eine moralische/ethische Frage, ob ein Doppelmörder die Tat zur Finanzierung seines Lebensabends verwenden darf. Da würde ich sagen, da er nunmehr, nach Verbüßung der Strafe als rehabilitiert anzusehen ist, sollte das auch möglich sein. Allerdings steht hier im Wege, dass er selbst auf die Unschuld besteht und damit dieses Verbrechen in den Familien und der Gesellschaft keine Ruhe finden kann. Er hält aus Eigennutz also permanent die Wunde offen, die er selbst geschlagen hat. Dies wiederum ist moralisch verwerflich. Dass Schwerstverbrecher ihre Vergangenheit zu Geld machen, ist, insbesondere in den USA (siehe Henry Hill, Michael Franzese etc.) weitestgehend normal. Die alle eint aber, dass sie ihre Verbrechen einräumen und bereuen. Gerade der Umstand, dass JS diese Wunde aus Eigennutz immer wieder mit Salz bestreut, ist an moralsicher Verkommenheit nicht zu überbieten und wird ihn mit einer negativen Konnotation in die Geschichte der Kriminologie eingehen lassen. Denn es ist völlig ausgeschlossen, dass er seine Unschuld jemals wird beweisen können. Insofern wäre es ihm nur zu empfehlen, die Schuld einzuräumen und wirklich wahrhaftig darzulegen, was seine ehrlichen Gedanken dazu sind und wahren. Da kommen wir aber wieder zu dem Ausgangspunkt. Vielleicht hat er sich selbst über die Jahrzehnte schon derart Konditioniert, dass er selbst eine alternative Wahrheit verinnerlicht hat. Genau aus diesem Grund wäre ein fundiertes kriminalpsychologisches Gutachten so interessant. Wie wir wissen, können wir Menschen in unseren Gehirnen nach belieben Wahrheiten konstruieren und ich glaube, dass JS genau hier auch ein Opfer seiner selbst geworden ist. Am meisten hat er sich selbst manipuliert und hoffnungslos in einem absurden Geflecht aus Lügen verfangen. Im Ergebnis ist es auch das, was seit nunmehr 40 Jahren die Menschen daran fasziniert, diese Melange aus Wahn, Liebe, Moral und dem Bösen. Wobei man nicht einzuschätzen weiß, ob der Mann nun böse oder nur unglaublich dummfrech ist.
Another topic to cover could be Elizabeth Haysom's statements to the police in 1985. Especially, if you could get the tape recordings or the transcript. As far as I can see, they were submitted as evidence in her trial, but weren't transcribed. From her trial transcript, it appears that in those early interviews she also talked about her mother's former husband.
Similarly, I think you could do a more in-depth video or article on her confession in 1986.
Although Elizabeth initially tried to deceive the police to hide her involvement, after she pled guilty, her statements remained remarkably consistent over the years, over the decades! Also, she has lived her life quietly and with integrity, out of the spotlight, which I respect. Jens, on the other hand, behaves like an unrepentant criminal, capitalizing on the Haysoms’ deaths, and making a living off of re-traumatizing their family.
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https://cardinalnews.org/2026/06/11/a-couple-was-killed-in-bedford-county-in-1985-jens-soering-was-convicted-but-has-steadfastly-maintained-his-innocence-and-says-he-has-new-evidence-to-prove-it/
Thanks for the article. Unfortunately, this is just a rehash of Söring’s old talking points: two unknown males, the vodka bottle, the house coat and on and on it goes. I can’t help losing a bit of respect for Pulitzer Prize-winning journalists.
Das habe ich am Ende des Artikels auch gedacht, waaaas? er wurde schon mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet?
Offensichtlich hat er gar nichts recherchiert.....
Das „Medienpaket“ lässt grüßen😉